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1. August: Schweizer Nationalfeiertag stilvoll

  • 1. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Liebe Zigarrenfreunde

1. August. Freiheit hat einen Geschmack.

Die Eidgenossenschaft wird 735 Jahre alt. Der Caminovation Club zehn. Kein Vergleich der Zahlen – aber eine Verwandtschaft der Idee: Beide entstanden nicht aus einem Erlass, sondern aus einer Handvoll Menschen, die sich einig waren, dass man Verantwortung selbst trägt, statt sie zu delegieren.

1291 haben sich Männer zusammengetan, weil sie niemandem Rechenschaft schuldig sein wollten ausser sich selbst. 2016 taten es ein paar Zigarrenraucher in einem Hinterzimmer, aus demselben Instinkt: keine Statuten, kein Vorstand, sieben Botschafter, ein Präsident – Freiheit, die sich selbst organisiert, nicht Freiheit, die verwaltet wird.

Eine Zigarre ist das Gegenteil der Bequemlichkeit unserer Zeit. Sie lässt sich nicht beschleunigen, nicht outsourcen, nicht per Knopfdruck konsumieren. Guter Tabak braucht Boden, Klima, Handwerk, Zeit – und einen Menschen, der bereit ist, für 60 Minuten nichts anderes zu tun, als bewusst zu sein. Genau darin liegt ihre Radikalität: Sie verweigert sich der Anspruchshaltung, alles jederzeit und mühelos zu bekommen.

Und doch ist die Zigarre nie ein einsamer Akt. Man raucht sie selten allein – man raucht sie im Kreis. Am Cutter, beim Anzünden, in den ersten Zügen entsteht etwas, das keine Video-Konferenz und kein Netzwerk-Apéro je erreichen: Zeit ohne Agenda. Kein Elevator Pitch, keine Visitenkarte, kein Hidden Agenda – nur ein Feuer, ein Ring, ein Gespräch, das sich nicht beeilen lässt. Genau dort entstehen die eigentlichen Verbindungen. Nicht aus Kalkül, sondern aus geteilter Zeit.

Das ist die eigentliche Substanz des Caminovation Club: nicht die Zigarre allein, sondern das, was zwischen den Zügen entsteht. Unternehmer, Entscheider, Freunde – Menschen, die sich nicht über ein Anmeldeformular kennenlernen, sondern über eine Begegnung, eine Empfehlung, ein gemeinsames Wertegerüst. Ein Netzwerk, das nicht auf Transaktion beruht, sondern auf Vertrauen, das über Jahre gewachsen ist. Man trifft sich nicht, um etwas zu bekommen – man trifft sich, weil man einander etwas wert ist.

Wir haben uns in den letzten Jahren daran gewöhnt, uns wohlzufühlen, ohne zu wissen, warum. Zu profitieren, ohne zu fragen, von wem. Ansprüche zu stellen, ohne den eigenen Beitrag zu kennen. Das ist nicht die Schweiz, die 1291 gegründet wurde. Das ist auch nicht der Caminovación Raucher, den wir kennen – und schon gar nicht der Freund, den man im Club findet.

Der Zigarrenraucher, wie wir ihn verstehen, ist kein Konsument. Er ist ein Unternehmer im Geiste – jemand, der weiss, dass Genuss ein Resultat ist, kein Anspruch, und dass echte Freundschaft genauso wenig geschenkt wird wie eine gute Ernte. Handwerkskunst, Verlässlichkeit, Beständigkeit, Verbindlichkeit: das sind keine Weinlaunen eines Hobbys, das ist eine Haltung – zu sich selbst, und zu denen, die man an seiner Seite weiss.

Die Schweiz ist gross geworden durch jene, die anpacken: Unternehmer, die Risiko tragen, Werte schaffen, Verantwortung übernehmen – oft leise, ohne Applaus, aber selten allein. Genau diese Menschen sind es, die auch morgen eine tragfähige Zukunft bauen: gemeinsam, verlässlich, im Vertrauen aufeinander.

Der Caminovation Club feiert zehn Jahre – nicht mit Nostalgie, sondern mit Anspruch: mehr Freunde von diesem Schlag, mehr Zigarren von dieser Klasse, mehr Momente, die zählen, weil man sie teilt. Wer Freiheit, Qualität, Verbindlichkeit und echte Freundschaft sucht statt nur Kontakte zu sammeln, findet bei uns seinen Platz.

Genuss ist verdient, nicht geschuldet. Freundschaft ebenso.

Happy Birthday, Schweiz. Happy Birthday, Caminovation.

 
 
 

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